Florian Berger

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Florian Bergér ist der erste deutsche Pilot, dem es gelang, den Red Bull Air Race Challenger Cup Titel zu gewinnen, und er ist weltweit der einzige Pilot, dem dies zweimal gelang. 2018 wird er nun versuchen, den Hattrick gegen starke Konkurrenz perfekt zu machen und damit seinem ultimativen Ziel, sich einen Platz in der Master Class, bei der es um die Weltmeisterschaft geht, zu sichern.

"Ich bin zum ersten Mal mit dem Fliegen in Berührung gekommen, als mich mein Vater mit auf einen Flug nahm. Er ist ebenfalls Pilot", erinnert sich Bergér, der 1989 in Eichstätt geboren wurde. "Seither bin ich vom Fliegen fasziniert."

Bergér begann seine Karriere mit dem Segelfliegen, und wenn es die Zeit erlaubt, trainiert er parallel. Zudem war er Pilot eines A320 bei der Lufthansa. Er absolvierte sein Kunstflugtraining an der Flugschule des Red Bull Air Race Meisters Matthias Dolderer in Tannheim und repräsentierte seit 2014 sein Land bei internationalen Wettkämpfen. Unter anderem erzielte er einen dritten Platz beim Teamwettbewerb der Europameisterschaften im Kunstfliegen und holte mehrere Einzelmedaillen in der Unlimited Kategorie bei Deutschen Meisterschaften, so auch den Vize-Meister-Titel bei den Kunstflugmeisterschaften 2016.

Als Bergér 2015 Teil der Challenger Class wurde, gehörte er zu den jüngsten Piloten, die je beim Red Bull Air Race geflogen sind. Gewillt, seine Air-Racing-Fähigkeiten weiter auszubauen, platzierte er sich in seinen ersten drei Saisons insgesamt zehnmal auf dem Podium. Highlights waren unter anderem sein erster Rennsieg im österreichischen Spielberg sowie der Triumph in seinem ersten Heimrennen auf dem Lausitzring in Deutschland (jeweils 2016). Die Siegesserie setzte sich 2017 mit dem Sieg beim Rennen in San Diego in den USA fort. Später triumphierte er auch in Budapest, der spirituellen Heimat des Red Bull Air Race. Bergér wird sich auch in der Saison 2018 weiter entwickeln und versuchen, sich an das neue Flugzeug der Challenger Class – eine Edge 540 V2 – zu gewöhnen.

"Ich freue mich wirklich sehr, die Edge zu fliegen. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich bei einem Trainingscamp schon einen ersten Vorgeschmack bekommen konnte. Es hat mir sehr gut gefallen", so Bergér. "Doch es gibt viele Piloten in der Challenger Class, die schon mehr Erfahrung in der Edge 540 V2 haben als ich. Ich werde mein Bestes geben."